Die Rudolf-Steiner-Schule Bielefeld

Die Rudolf-Steiner-Schule liegt in Bielefeld-Schildesche nahe dem Obersee. Sie besteht seit 1976 und hat zur Zeit etwa 400 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 sowie ca. 40 Lehrkräfte. Angeschlossen ist die Offene Ganztagsschule. Seit dem Schuljahr 2009/2010 besteht das Berufskolleg der Rudolf-Steiner-Schule Bielefeld mit der Fachrichtung Sozial- und Gesundheitswesen. Neben dem Schulgelände befindet sich der Waldorfkindergarten.

Sollten Sie Interesse an weiteren Informationen haben, so können Sie diese ganz unverbindlich in unserem Schulbüro anfordern: Kontaktmöglichkeiten

Schüler auf dem Schulhof der Waldorfschule Bielefeld
Pause an der Waldorfschule
gemeinsames Lernen an der Waldorfschule

Aktuelles von der Rudolf-Steiner-Schule Bielefeld und dem Rudolf-Steiner-Berufskolleg

Jiddische Musik aus dem Schtetl

Jossif Gofenberg und sein jiddischer Chor aus Berlin werden am 21.2.2015 um 18.00 Uhr ein besonderes Konzert in der Aula unserer Schule geben. Auf Einladung der 8. Klasse, die im Moment das Musical „Anatevka“ probt, möchten die Sängerinnen und Sänger, die von Jossif Gofenberg am Akkordeon begleitet werden, ihre Freude am Singen osteuropäischer jiddischer Lieder mit uns teilen. Die 8. Klasse freut sich mit ihrer Klassenlehrerin Frau Temme-Meis und ihrer Musiklehrerin Frau Wedell ganz besonders darauf, innerhalb des Konzertes gemeinsam mit dem Chor auf der Bühne stehen zu dürfen.

Jiddische Lieder erzählen Geschichten voller Melancholie und Lebenslust mit ihren ewigen, universell gültigen Menschheitsthemen Liebesfreud und Liebesleid, Sehnsucht, Trennung, Schmerz, Tod...

Sie sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Abend gemeinsam mit uns zu erleben! Der Eintritt ist frei, wir freuen uns aber über eine kleine Spende am Ausgang.

Die 8. Klasse

Veröffentlicht am 09. Februar 2015
in der Kategorie Aktuelles von der Rudolf-Steiner-Schule

Aufzeichnungen aus dem Handarbeitsunterricht in der Waldorfschule

Ab sofort kann das Handarbeitsbuch
„Aufzeichnungen aus dem Handarbeitsunterricht in der Waldorfschule - Ein Leitfaden zum Lehrplan auf dem Weg innerhalb des gesamten Fächerkanons der 1. – 8. Klasse“
von Frau Claudia Obermann bei der Rudolf-Steiner-Schule Bielefeld zum Preis von 22,50 Euro bestellt werden .

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Veröffentlicht am 28. November 2014
in der Kategorie Aktuelles von der Rudolf-Steiner-Schule

Die zwölfte Klasse wagt sich an das "Experiment"

Einander fremde Menschen mit den unterschiedlichsten Ambitionen und Hintergründen werden zusammen in ein Gefängnis gesperrt. Was passiert? Wie verhalten sich Wärter und Gefangene unter diesen Extrembedingungen und welche Konsequenzen hat das?
Wir, die 12. Klasse, haben uns ein Klassenspiel ausgesucht, das diese Thematik behandelt. Das Stück „Experiment 12“ ist abgeleitet vom Stück „Menschen und Ratten“ vom Jugendclub des Theaters Bielefeld unter der Leitung von Martina Breinlinger. Beide Versionen basieren auf dem Stanford Prison Experiment.
In unserem Klassenspiel werden die 16 freiwilligen Probanden in Wärter und Gefangene eingeteilt und ein Forscherteam beobachtet ihr Verhalten über Mikrofone und Kameras.
Wie gehen die Gefangenen mit der Situation um, plötzlich mit fremden Menschen auf engstem Raum eingesperrt zu sein? Wie verhalten sich die Wärter, wenn sie uneingeschränkte Macht über andere Menschen haben? Und welche Auswirkungen hat dieses Verhalten auf ihre Persönlichkeit und auf ihr weiteres Leben?

Wir laden Sie herzlich ein, sich unser Zwölftklassspiel am 14. und 15. November um 20 h und am 16. November um 18 h im Festsaal der Schule anzusehen. Für das leibliche Wohl sorgen wir mit einem Buffet. Der Eintritt ist wie immer frei, aber wir freuen uns über Spenden für unsere Kunstfahrt.

 

Veröffentlicht am 30. Oktober 2014
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Feldmessen der 10. Klasse

Die zehnte Klasse der Waldorfschule Bielefeld hat im Rahmen einer Klassenfahrt das Gelände rund um das Zeltlager der Sportjugend Nidersachsen auf der Insel Lageoog vermessen. Das sogenannte Feldmess-Praktikum ist ein wesentlicher Bestandteil der Waldorf-Pädagogik in dieser Jahrgangsstufe.
Die selbständig im Team arbeitenden Schülerinnen und Schüler um Klassenlehrerin Birigt Hengst und Fachlehrer Klaus Schimpf lernen Zusammenhänge zu verstehen, auf Details zu achten und trotzdem das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Gäste, die in den letzten Tagen in Richtung Meierei gefahren sind, konnten auf Höhe des Zeltlagers rot-weiß gestreifte Stäbe am Wegrand und auf dem weitläufigen Gelände stehen sehen. Diese gesetzten Fluchtstäbe markieren Vermessungspunkte, mit deren Hilfe sich nach und nach eine Landkarte anfertigen lässt.
Die 34 Schülerinnen und Schüler, von denen drei französische Austauschschüler sind, vermessen in Dreiergruppen das Gelände. Es werden u.a. Längen und Winkel gemessen und viele Daten zusammengetragen. Am Ende hat jeder Schüler seine eigene maßstabgetreue Karte erstellt. Die Waldorfschüler arbeiten u.a. mit Bandmaßen, um die Entfernungen zu erfassen und mit Theodoliten, um die Winkel zu messen.
Die ermittelten Maße werden dann mit Hilfe von mathematischen Formeln auf Genauigkeit geprüft. "Es ist wirklich erstaunlich, wie sich aus einem Riesenzahlenpuzzle nach und nach ein Bild zusammenfügt", sagt Milena Fleer (16). Die Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrer fühlen sich sehr wohl und werden bestens verpflegt. So wird jetzt schon überlegt, ob die nächste 10. Klasse auch hierher kommen wird, um das lehrreiche Praktikum zu absolvieren.

Veröffentlicht am 19. August 2014
in der Kategorie Aktuelles von der Rudolf-Steiner-Schule

Die Poetik-Epoche der 10. Klasse

In diesem Schuljahr fand während knapp drei Wochen im März die Poetik-Epoche der 10. Klasse statt. In dieser Epoche geht es um die Gattung der Dichtung, also um die Poetik als die Lehre von den gestalterischen Mitteln der Dichtkunst. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit Zitaten über Kunst auseinander und grenzten die Raum- und Zeitkünste von einander ab, um dann das sprachliche Kunstwerk in das Zentrum der Betrachtung zu rücken. Sie haben die Gestaltungsgesetze von Dichtung an lyrischen Beispielen analysiert und deren Umsetzung in eigenen Versuchen geübt. Sie erarbeiteten etwa an dem Gedicht „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke Rhythmus, Klang, Bild und Reim und machten so verschiedene Erfahrensweisen von Kunst erlebbar.  Sehr kreativ waren einige Schülerinnen auch bei der zeichnerischen Ausdrucksform einzelner Gedichte.

Die Poetik-Epoche war in jeder Hinsicht eine außergewöhnliche und abwechselungsreiche Form des Unterrichts. Die Schülerinnen und Schüler erlebten, dass man Gefühle in eine Form bringen kann und dass Inspiration am Anfang des künstlerischen Gestaltungsprozesses steht. Um etwa Gedichte über den Frühling und die erwachende Natur zu schreiben, gingen wir früh morgens an den Obersee, um die Stimmung einzufangen. Es sind wunderbare und vielfältige Naturgedichte entstanden, die ebenso wie die von den Zehntklässlern geschriebenen Stadt- und Tiergedichte in einer kleiner Sammlung zusammen gefasst und gebunden werden sollen.

Weiterhin stellten alle ihr persönliches Lieblingsgedicht aus dem reichen Schatz der deutschen Gedichte vor und fanden so ihren ganz persönlichen Zugang zu Lyrik.   

Es war für die Klasse sehr interessant, einen Dichter und somit einen „Fachmann“ auf dem Gebiet der Lyrik unmittelbar zu erleben. Herr Ralf Burnicki war so freundlich, in die Klasse zu kommen und seine Vorstellung von Dichtkunst und den so genannten Poetry Slam vorzustellen. Auf sehr erfrischende Weise ließ er unter Mitwirkung aller Schülerinnen und Schüler innerhalb kürzester Zeit ein „Automatengedicht“ entstehen. Er diskutierte beantwortete ihre Fragen zu verschiedenen Auffassungen von Kunst und zum Schaffensprozess des Dichters. Auch aus seinen eigenen Werken las er der Klasse vor und ermunterte sie sich am Wettbewerb „Jugend schreibt“ zu beteiligen.

Veröffentlicht am 19. August 2014
in der Kategorie Aktuelles von der Rudolf-Steiner-Schule

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