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Klassenspiel der 8. Klasse „Wintermärchen“ von W. Shakespeare
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Osterferien
Wer an einer Hochschule Pädagogik oder Lehramstfächer studiert, bereits als Lehrer tätig ist oder seine pädagogische Ader erst in späteren Jahren entdeckt hat, dem bietet sich nun eine ganz neue Chance der beruflichen Entwicklung. Denn Waldorfschulen in ganz Deutschland sind derzeit auf der Suche nach geeigneten Lehrkräften, darunter auch die . "Was wir suchen, sind Menschen, die für ihre Schüler gleichzeitig Impulsgeber und Mentoren, kritische Instanz und Begleiter auf ihrer ‚Entdeckungsreise' durch die Schulzeit sind", erklärtFrau Hohlmann, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in NRW. "Nicht nur fachliche Kompetenzen sind gefragt. Auch die eigene Persönlichkeit und aktives Engagement spielen eine wichtige Rolle. "
Wie in jeder anderen Schule geht es in Waldorfschulen um die Vermittlung wissenschaftlich gesicherten Wissens und um Lernkompetenz - und nicht nur um eine produktive pädagogische Atmosphäre, in der Gemeinschaftssinn, Kunst, Handwerk und Naturverbundenheit gefördert werden und die Kinder angstfrei lernen und sich wohl fühlen können. Denn dass "Waldorfs" Gartenbau, Kunst, Werken, Musik oder Schauspiel einen wichtigen Platz einräumen, heißt nicht, dass Mathe, Deutsch, Naturwissenschaften und Fremdsprachen zu kurz kommen.
Als Klassenlehrer begleiten Waldorfpädagogen ihre Schüler in der Regel von der ersten bis zur achten Klasse und gestalten den Epochenunterricht. Dieser ist als Blockunterricht so organisiert, dass über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen täglich jeweils ein Fach vertieft wird, in dem Sachgebiete in sich geschlossen behandelt werden können, wie etwa Deutsch, Geschichte, Mathematik oder Naturwissenschaften. Schulfächer, die laufender Übung bedürfen, wie Fremdsprachen oder künstlerischer Unterricht, kommen in den darauffolgenden Fachstunden zum Zug und werden von Fachlehrern unterrichtet.
Angehende Waldorflehrer müssen mindestens das Abitur, die fachgebundene Hochschulreife oder einen vergleichbaren Abschluss nachweisen und benötigen eine Unterrichtsgenehmigung, die von der staatlichen Schulaufsicht ausgestellt wird. Darüber hinaus müssen Waldorflehrer eine waldorfpädagogische Qualifikation nachweisen. "Die Möglichkeiten, sich diese Qualifikation anzueignen, sind vielfältig",sagt Frau Hohlmann. "In Deutschland gibt es zehn Waldorflehrerseminare und mehr als vierzig Berufsbegleitende Ausbildungskurse. Auch in Witten und Bonn können sich angehende Waldorflehrer ausbilden lassen. Je nach dem, welchen Studienabschluss Interessierte an einem der Waldorfseminare anstreben, wird zusätzlich ein Fach-, Hochschul- oder Lehramtsstudium oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorausgesetzt."
Oft sind es zum Beispiel ausgebildete Lehrer, die sich auf ihrer Suche nach neuer Orientierung der Waldorfpädagogik zuwenden und selbstverständlich sind es Absolventen von pädagogischen Hochschulen und Lehramtsstudiengängen der Universitäten, die ihren Berufseinstieg planen. "Aber wer sich für den Beruf des Waldorflehrers interessiert, muss nicht zwingend ein Lehramtsstudium absolviert haben", so Frau Hohlmann "Auch Quereinsteiger, die bislang keine Berührung mit der Waldorfpädagogik hatten, sich aber fachlich, geistig und pädagogisch eignen, sind potenzielle Waldorflehrer. Und eben solche Menschen suchen wir."
Weiterführende Informationen sowie aktuelle Stellenangebote stehen im Internet unter www.bildung-fuers-leben.de.
Veröffentlicht am 14. April 2010
in der Kategorie Aktuelles von der Waldorfschule