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unterrichtsfreie Tage wegen Kollegiumsarbeit
Klassenspiel der 8. Klasse „Wintermärchen“ von W. Shakespeare
Klassenspiel der 8. Klasse „Wintermärchen“ von W. Shakespeare
Klassenspiel der 8. Klasse „Wintermärchen“ von W. Shakespeare
Klassenspiel der 8. Klasse „Wintermärchen“ von W. Shakespeare
Osterferien
Vorstellung der Jahresarbeiten der 12. Klasse
Sehr geehrte Frau Hengst,
soeben habe ich mich hingesetzt und meine Gedanken noch mal zurückgewandt auf die Schulzeit meiner Tochter. In Anlehnung an meine freie kleine Rede kam folgendes dabei heraus:
"Ich möchte das Abschieds- und Zeugnisübergabefest nutzen, um einen freudigen Rückblick auf die Schulzeit meiner Tochter an der Rudolf-Steiner-Schule zu werfen.
Sie kam, nachdem sie die Grundschulzeit an einer Bielefelder Regelschule verbracht hatte, in die 5. Klasse der Waldorfschule in Schildesche. Mit Sorge hatten wir beobachten müssen, wie sehr der Druck der Grundschulzeit ihr viel Lebensfreude genommen hatte. Sie ging nicht gerne dorthin und war ängstlich. In der wohltuenden, weichen Umgebung der Schildescher Schule konnte sie seither erneut aufblühen und eine angstfreie Schulzeit erleben, für die ich mich ganz herzlich bei Ihnen, den Lehrern, bedanken möchte. Diese so prägenden Jahre, eine solch lange Zeit, jede Woche in diesen wunderschönen Gebäuden in einer Atmosphäre wohltuenden Hinschauens, das Angebot gehabt zu haben, seine eigenen Fähigkeiten zu suchen und auch zu finden, behutsam den eigenen Arbeitsstil entwickeln zu können, hat ihren Zugang zum Leben geprägt, ihrer Persönlichkeit einen Ausdruck gegeben, der ihrem Wesen sehr ähnlich ist. Welch Freude für die Eltern! Sie durfte sich selbst nahe rücken und dabei doch auch gleichzeitig erfahren, welch Vorteil es ist, im Klassenverband über so viele Jahre Zusammenhalt und Beziehung zu entwickeln. Sicher gab es auch mal als doof empfundene Lehrer oder Mitschüler - aber ehrlich: Alles andere wäre aus einer anderen Welt!
Viele Zugänge zu Themen, welche an Regelschulen nicht hätten erlernt werden können, konnten ihren Blick erweitern, ganzheitlicher machen. Alle Eltern waren überrascht über die schönen handwerklichen Produkte (Skulpturen, Holzarbeiten, Gefilztes etc.), über den Einfluss der Praktika im bäuerlichen, handwerklichen oder sozialen Milieu. Das letzte Schuljahr gezielt zum "Bimsen" für das Abi zu nutzen war eine ausgemacht zusammenschweißende Angelegenheit für alle Beteiligten! Und mit welchem Erfolg: Ein besserer Zensurendurchschnitt als an anderen Bielefelder Gymnasien! Gratulation! Chapeau!"
Veröffentlicht am 28. September 2011
in der Kategorie Aktuelles von der Waldorfschule