Aktuelles von der Rudolf-Steiner-Schule Bielefeld und dem Rudolf-Steiner-Berufskolleg

NW am 09.12.2017: "Waldorfschüler lernen mehr als Namen tanzen"

Unter dem Titel "Waldorfschüler lernen mehr als Namen tanzen" hat die Neue Westfälische Zeitung in Bielefeld am 09.12.2017 über den Eurythmie-Unterricht am Beispiel unserer Schule berichtet. Lesen Sie den Artikel hier: http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/22000585_Waldorfschueler-lernen-mehr-als-Namen-tanzen.html

Veröffentlicht am 11. Dezember 2017
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Spontane Demo unserer Schule gegen den AfD-Stand

23.09.2017

Am Tag der offenen Tür entdeckten wir auf dem Wochenmarkt am Rondell einen Infostand der Partei AfD. Dieser warb direkt am Zugang zu unserem Schulgrundstück für Stimmen. LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern waren empört, da die Gesinnung und Werte der AfD in vielen Punkten im Widerspruch zu unserer Schule stehen. Die Rudolf-Steiner-Schule steht für Toleranz und ist gegen Rassismus. Spontan haben sich Jugendliche und Erwachsene zu einer Demo entschlossen. Dafür wurden schnell Plakate geschrieben, mit denen sich die Beteiligten klar gegen die Gesinnung der AfD aussprachen. Die Polizei und das Ordnungsamt wurden informiert, um die Rechtmäßigkeit des AfD-Standes zu prüfen. Es war zunächst unklar, ob der Stand an dieser Stelle hätte aufgebaut worden dürfen. Es wurde hitzig diskutiert. Meinungen wurden ausgetauscht, Positionen ganz klar bezogen. Alles verlief zum Glück friedlich. Es gab keine aggressiven Tendenzen. Am Ende löste sich die Versammlung auf. Ein Polizist hat sich freundlicherweise spontan bereit erklärt, die SchülerInnen noch im Klassenraum über das Versammlungsrecht in Deutschland zu informieren und Fragen zu beantworten.

Veröffentlicht am 28. September 2017
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Feldmesspraktikum der 11. Klasse

Im September vom 10. bis 20. fuhr die 11. Klasse für ihr Feldmesspraktikum nach Statek Fort in Tschechien. Untergebracht auf einem Demeter-Hof galt es in den 10 Tagen das Hof-Gelände zu Vermessen. Die Klasse war in Dreier- und Vierer-Gruppen eingeteilt und jede Gruppe bekam für den Tag eine Aufgabe übertragen. Entweder wurden mit dem Theodoliten Winkel gemessen oder mit dem Maßband und Fluchtstäbe Längen abgetragen. Die Werte wurden nach jeder Arbeitseinheit ausgewertet und verglichen. So waren nach sechs Tagen alle Werte für das sogenannte Polygonnetz gemessen und aus dem Polygonnetz heraus wurden die Gebäude, Straßen, Wege und Plätze vermessen, das Koordinieren. Auch diese Ergebnisse wurden ausgewertet und dann konnte auch schon die Karte gezeichnet werden. Beim Karte-Zeichnen musste auch zuerst das Polygonnetz gezeichnet werden und von dem Polygonnetz aus konnten die Gebäude abgetragen werden. Am Ende hatte jeder Schüler eine farbig gestaltete Karte mit maßstabsgetreuen Gebäuden, Wiesen, Straßen, Plätzen und Zäunen. Ein Höhepunkt der Klassenfahrt war ein Ausflug nach Prag , der eine schöne Abwechslung zum Alltag bot. Eine informierende Stadtführung rundete den Ausflug ab. Insgesamt war es eine gelungene Klassenfahrt, die zeigte, dass Mathe nicht nur ein theoretisches Fach ist und so den Schülern und Schülerinnen einen anderen Blick auf und ein anderes Verhältnis zu Mathe ermöglichte.   Auch für die Klassengemeinschaft war es eine gute Möglichkeit sich zu festigen und noch einmal neu kennenzulernen, da die Arbeitsgruppen teilweise neue Bekanntschaften ermöglichten. Ein großen Dank gilt der Familie Dutschke, die der Klasse ein guter Gastgeber war, Herrn Schimpf, Frau Heansel und Herrn Vorndamme, die die Klasse gut betreuten.

Fotos können Sie auf der Facebook-Seite der Schule sehen unter: www.facebook.com/waldorfschule.bielefeld

Veröffentlicht am 28. September 2017
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